Referenzen

Stephanie Philipp
Hufpflegerin und Pferdeheilpraktiker
"Seit Jahren bin ich schon Kunde bei dem Maklerbüro Fischer. In meiner Hufpflegeausbildung hat uns Herr Fischer jun. sein Versicherungskonzept für Hufpfleger vorgestellt und ich habe erst gedacht .... "Oh schon wieder so einer der einem was aufquatschen will." Nein! Herr Fischer hat und sehr neutral und kompetent beraten, ist auf alle Risiken eingegangen und hat uns nichts "aufgequatscht" - das Produkt hat einfach überzeugt. Über die Jahre konnte ich noch mehr überzeugende Produkte vom "Hause Fischer" kennen lernen und auch den dazugehörigen freundlichen, immer für den Kunden einsatzbereiten, Service. Vielen Dank dafür!"
 

Sonderthema Versicherungsschutz im Verbandmagazin des THP e.V

Ist der Tierheilpraktiker immer der „Dumme“?

Ausgabe März 2016

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Tiere heilen - ein toller Beruf. Immerhin vertrauen viele Menschen dem Tierheilpraktiker die Gesundheit eines geliebten Tieres an. Und natürlich geht jeder Tierbesitzer davon aus, dass ein Tierheilpraktiker eine baldige Heilung bewirkt.

Was aber, wenn nicht? Was, wenn sich der Gesundheitszustand sogar verschlechtert? Wer wird vom Tierbesitzer dafür verantwortlich gemacht?

Als unabhängiger Spezial-Makler betreuen wir aktuell über 650 Tierbehandler in Deutschland und wissen ganz genau, wer in aller Regel verantwortlich gemacht wird:

 

Im Kopf des Tierbesitzers, ist derjenige schuld, der das Tier als letztes behandelt hat.

Da viele Tierbesitzer eine sehr emotionale Bindung zu ihren Tieren haben, fallen die Reaktionen leider meist sehr drastisch aus. Oft werden sehr schnell Rechtsanwälte beauftragt, die damit drohen die Kosten für Folgebehandlungen gerichtlich einzuklagen, sofern die Kostenübernahme nicht sofort bestätigt wird. Im Extremfall werden Tierbehandler dann auch zusätzlich bei der Polizei wegen Tierquälerei (Straftat!) angezeigt.

 

Ist das Fair?

Wenn den Tierheilpraktiker keine Schuld trifft, sicher nicht. Trotzdem muss er sich gegen die Vorwürfe wehren und mit Rechtsanwälten auseinandersetzen. Das kostet viel Zeit, Geld und vor allem Nerven...

Gut, wenn man sich der Problematik bewusst war und man Versicherungsschutz über eine auf Tierheilpraktiker ausgerichtete Betriebshaftpflichtversicherung genießt. Sämtliche Schreiben des Tierbesitzers bzw. seines Anwaltes, werden einfach an den Versicherer weitergeleitet. Der Versicherer prüft dann, ob die Ansprüche gerechtfertigt sind. Sind sie das nicht, geht der Versicherer auf Schreiben des Tierbesitzers und dessen Rechtsanwälten ein und wehrt die Ansprüche ab. Notfalls übernimmt der Versicherer übrigens auch sämtliche Gerichtskosten, wenn es zu einem Verfahren kommt.

Die Verteidigung gegen den Vorwurf der Tierquälerei ist allerdings nicht über eine Betriebshaftpflichtversicherung absicherbar. Hier hilft nur eine Spezial-Strafrechtsschutzdeckung für Gewerbetreibende.

 

Was aber, wenn der Tierheilpraktiker tatsächlich einen Fehler gemacht hat?

Auch in diesem Fall hilft die Betriebshaftpflichtversicherung weiter, sofern die Bedingungen professionell auf die Tätigkeit des Tierheilpraktikers angepasst wurden. Denn neben der Abwehr ungerechtfertigter Forderungen ersetzt die Betriebshaftpflichtversicherung auch gerechtfertigte Schadenersatzansprüche. Die Kosten für nötige Folgebehandlungen durch andere Tierbehandler / Tierärzte, werden also vom Versicherer übernommen und der Versicherungsnehmer muss dies nicht aus eigener Tasche bezahlen.

 

Kosten reduzieren - aber richtig.

Da viele Tierheilpraktiker nebenberuflich tätig sind, stellt sich natürlich immer auch die Frage nach den Kosten für eine ordentliche Absicherung. Um ein möglichst gutes Preis-Leistungsverhältnis zu erreichen empfiehlt es sich, auch private Versicherungen in die Betriebsversicherungen einzuschließen.

In speziellen Deckungskonzepten können z.B. bei der Betriebshaftpflichtversicherung auch die Privathaftpflichtversicherung, sowie alle Hunde und Pferde zu sehr günstigen Beiträgen mitversichert werden. Wichtig ist aber, dass dann auch in diesen Bereichen auf die Qualität der Bedingungen geachtet wird.

Was nützt es, wenn die Betriebshaftpflichtversicherung ein gutes Bedingungswerk hat, die Privathaftpflichtversicherung aber vor Deckungslücken nur so strotzt?

Leider haben wir festgestellt, dass dies in der Praxis sehr häufig der Fall ist. Die meisten Tierheilpraktiker sind nur wenige Stunden am Tag betrieblich tätig. Daher wird für den größten Teil des Tages der Versicherungsschutz aus der Privathaftpflichtversicherung benötigt. Hier dann auf eine abgespeckte Lösung zu setzen, macht keinerlei Sinn.

 

Wenn nur alles so einfach wäre...

Derzeit (Stand 02/2016) sind ca. 570 Versicherungsunternehmen in Deutschland zugelassen. Jeder Vertreter eines Versicherungsunternehmens ist natürlich dazu verpflichtet, das eigene Unternehmen anzupreisen. Auch wenn das Unternehmen nur Standardlösungen anbietet, die weit unter den Möglichkeiten liegen, die der Markt bieten kann.

Übrigens: Im Schadenfall steht der Vertreter der Versicherungsgesellschaft auf der Seite seines Versicherers. Daher auch der Begriff "Versicherungs-Vertreter".

Im Endergebnis führt die Vielzahl der Angebote dazu, dass der Tierheilpraktiker schon sehr genau wissen müsste, welche Deckungsinhalte benötigt werden und wie eine ordentliche Absicherung gestaltet sein sollte.

 

Die Lösung ist einfach!

Setzen Sie daher auf die Hilfe eines auf Tierbehandler spezialisierten - und erfahrenen -Versicherungsmaklers. Denn der Versicherungsmakler ist per Definition im Auftrag des Kunden tätig und nicht im Auftrag eines Versicherers. Damit steht auch im Schadenfall ein fachkundiger Berater auf Ihrer Seite.

Zudem agiert der Makler wie eine Art "Einkäufer" am Versicherungsmarkt. Er sucht aus der Vielzahl der Angebote verschiedenster Versicherungsunternehmen passende Produkte für seine Kunden. Stellenweise bietet die Versicherungswirtschaft jedoch für relativ kleine Berufsgruppen – wie z.B. Tierheilpraktiker - keine guten Standardkonzepte an. In dem Fall spezialisieren sich manche Versicherungsmakler und verhandeln mit mehreren Versicherungsunternehmen umfassende Deckungskonzepte. Diese Konzepte zeichnen sich dann vor allem durch einen praxisnahen Versicherungsschutz aus. Damit ist für den Tierheilpraktiker sichergestellt, dass der Versicherungsschutz optimal auf den Kunden und seine spezielle Tätigkeit abgestimmt ist.

 

Matthias Fischer
Versicherungskaufmann (IHK)
Versicherungsfachwirt (IHK)
Haftpflichtunderwriter (DVA)

Geschäftsführer der Wolfgang Fischer Versicherungsmakler GmbH

Spezialmakler für Tierbehandler

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001

Eichenweg 5, 95494 Gesees

Fon 09201 7737 - Fax 09201 79102

E-mail: info@fischerversichert.de

Web: www.fischerversichert.de

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